Affiliate Marketing News

Kein Traffic aber Partnerprogramm starten – NA KLAR!!

Partnerprogram

Lesezeit ca: 5 Minuten

Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich mitbekommen welche Anfragen so einlaufen bei dem ein oder anderen Netzwerk. Es gibt tatsächlich Advertiser, die glauben dass Sie ohne andere Maßnahmen erfolgreich ein Partnerprogramm bei einem Netzwerk starten können und dieses dann durch die Decke geht.

Ich möchte hier einmal 3 Gründe aufzeigen warum das nur in den wenigsten Fällen funktionieren kann:

1. Deine Brand, Shop, Produkt ist unbekannt

Wenn niemand deinen Shop oder dein Produkt kennt wird es für dich enorm schwierig dies zu verkaufen. Jeder fragt sich doch bei einem neuen Produkt oder Marke: “Wer ist das? Was kann das? Ist das was gutes? Und was kann das für mich tun?” Genau hier liegt auch die Krux! Das gleiche wird sich der Publisher auch fragen und zwar so: “Wie soll ich das meinen Usern verkaufen? Ist es nicht profitabler wenn ich meinen Werbeplatz nutze um ein bekanntes und funktionierendes Produkt zu bewerben?”

Du musst also dem Publisher einen Ansporn geben, dein Produkt zu platzieren. Das kannst du tun, indem du ihm einen WKZ zahlst. Jetzt liegt das Risiko wieder bei dir. Daher stellt sich hier wieder die Frage wie Un-/Sinnvoll das ganze ist. Du konntest nun also auch einfach dieses Budget nutzen und es in Social Ads oder Adwords zu investieren.

Warum erst Social Ads und Adwords?

Weil du mit wenigen Kosten schnell erkennen kannst….

  • ob dein Produkt gut angenommen wird
  • wo du Verbesserungen einpflegen kannst
  • wer deine Zielgruppe ist
  • wie du deine Zielgruppe am besten triffst
  • und wie deine Conversionrate verläuft

Wenn du das weißt, kannst du viel viel leichter, einfacher und risikoloser starten, als einfach nur ein Partnerprogramm zu erstellen und dann zu hoffen das sich etwas tut.

2. Du hast keine Verhandlungsgrundlage

Wenn du dich einzig und allein auf den Vertrieb deines Produktes oder deiner Dienstleistung via Partnerprogamm hoffst hast 2 neue Herausforderungen. Du kannst nicht mit dem Publisher und/oder dem Netzwerk verhandeln. Du hast ja schließlich keinen anderen Vertriebsweg. Hier kann der Publisher nun sagen “Ja Herr Mustermann – ich nehme Ihr Produkt auf und vertreibe es und stelle es meinen Nutzern vor aber dafür will ich die doppelte Provision” – was natürlich rein kalkulatorisch schon nicht funktioniert (schließlich hast du ja meinen Artikel zum Partnerprogramm Setup gelesen).

Nun steckst du in der Zwickmühle:

Verkaufen mit Verlust oder nichts verkaufen 🙁

Verkaufst du mit Verlust hättest du gleich mit Google Adwords arbeiten können und den Verlust als Budget betrachten können. So hättest du warscheinlich am Ende sogar noch einen Profit erzielt. Verkaufst du nichts hast du Stillstand was auch nicht gut ist. Was würdest du jetzt tun?

Lösungsansatz:

“Lieber Publisher – ja du hast Recht ich bin unbekannt und ich habe aktuell wenig bis keinen Traffic. Wenn du es schaffst XY Sales zu generieren dann bekommst du von mir einen Bonus zusätzlich i.H.v XY €”.

So kannst du den Publisher motivieren es doch noch zu tun und gleichzeitig kannst du eine für beide Seiten gewinnbringende Situation schaffen.

3. Du kannst nur mit bestimmten Publishern arbeiten

Da du keinen Traffic hast, werden sich die Publisher, die sich mit einem Datenbasierten publishing Modellen befassen von dir abwenden. Wie und wo sollen Sie denn Daten sammeln? Es gibt ja keinen Traffic der Daten produzieren kann. Blöderweise sind in vielen Fällen diese Publisher die Jenigen, die dir ein Umsatz-Grundrauschen verschaffen.

Diese Publisher Modelle kommen ohne Traffic in Frage:

  • Gutscheinpublisher
  • Blogs
  • Portale
  • Cashback Publisher

Diese Publisher fallen ohne Traffic raus:

  • Retargeting Publisher
  • Pretargeting Publisher
  • Onsite Publisher
  • alle weiteren Datengetriebenen Modelle.

In diesen Fällen kannein Start ohne eigenen Traffic funktionieren:

Wenn du ein Produkt hast, das man nicht erklären muss, das jeder kennt und du diesem Produkt noch zusätzlich einen “speziellen Dreh” gibst oder das Produkt an sich einen Mehrwert hat – bspw. einen besonderen Rabatt – dann hast du eine gute Chance, dass dein Produkt angenommen wird und du so risikofrei Sales generierst.

Ich hoffe ich konnte dir wieder ein Stück weiter helfen – wenn dir der Artikel gefallen hat darfst du ihn gern teilen und kommentieren.

David Schmidt
Ich will mich hier gar nicht lange beschreiben. Ich habe extra für dich hier eine ausführlich Beschreibung angelegt. So weisst du ganz genau mit wem du es zu tun hast! Hier klicken & alles über mich lesen.